Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den grenzüberschreitenden Personen- und Dienstleistungsverkehr

Spezielle Hinweise und Informationen

Bitte beachten Sie, dass diese Seite regelmäßig aktualisiert wird  - Aktueller Stand: 16.09.2021

  • 18.09.2021: Corona in Österreich: Ausreisekontrollen im Bezirk Braunau ab Samstag, 18.09.2021
    Wegen einer zu hohen Corona-Inzidenz müssen Ausreisekontrollen im Bezirk Braunau vorgenommen werden, die Sie je nach persönlichem 3-G-Status unterschiedlich betreffen:

    Die Ausreise-Testpflicht gilt grundsätzlich für alle Personen, die den Bezirk verlassen wollen - unabhängig von ihrem Wohnsitz und unabhängig davon, wie lange sie sich dort aufgehalten haben. Als Nachweis gilt laut Bundeserlass ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf oder ein negativer Antigen-Test, nicht älter als 24 Stunden. Falls erforderlich werden seitens des Landes zusätzliche Testkapazitäten eingerichtet.

    Ausgenommen sind Geimpfte und Genesene: Von der Testverpflichtung ausgenommen sind alle, die bereits vollimmunisiert sind sowie genesene Personen mit zumindest einer Covid-Teilimpfung.

  • 30.08.2021: Einreise Tschechien: Deutschland wurde von der orangen in die rote Kategorie hochgestuft; Ausnahmen für Pendler und kurzfristige Aufenthalte bleiben wie bisher; Genesene und vollständig (ab 14. Tag) geimpfte Personen sind ebenfalls ausgenommen; Regelungen für Einreise von nicht geimpfte Personen wird strenger – Details siehe unten oder in unserer Kurzübersicht.
  • 19.08.2021: Einreise Österreich: Änderungen bei den Anforderungen an den Impfnachweis:

    1. neu: Zweitimpfung erhalten (bisher wurde auch die Erstimpfung ab dem 22. Tag anerkannt), wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    2. ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    3. Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.

  • 02.08.2021: Änderungen der Corona-Einreise Verordnung: Verschärfung der Nachweispflicht für Einreisende und Vereinfach bei der Einteilung Risikogebiete, gültig seit 01.08.2021


Die Einreise aus den anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island ist grundsätzlich möglich, so lange diese Länder nicht als Virusvariantengebiet eingestuft werden.

Es gelten aber unabhängig davon pandemiebedingte Einreise-, Quarantäne- und Testpflichten (s. u.)!

Einreisebeschränkungen gelten derzeit weiter für Einreisen aus Drittstaaten, ausgenommen davon sind einige gelistete Staaten, die Sie auf der Seite des BMI finden.

Grundsätzliches
Einreise aus dem Ausland (Nicht-Risikogebiet)

Nachweispflicht: Jede Person, die das zwölfte Lebensjahr vollendet hat und die aus dem Ausland nach Deutschland einreist, muss vorweisen können, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet ist (Erfüllung der sog. 3-G-Regel).

Ausnahmen/Sonderregelungen gelten u. a. für Grenzpendler und den kleinen Grenzverkehr. Sie finden diese in unserer Kurzübersicht.


Einreise aus Risikogebieten

Welche Länder als Risikogebiete eingestuft werden, können Sie den Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) entnehmen. Die Einstufungen werden regelmäßig dem jeweiligen Infektionsgeschehen angepasst und sollten daher stets beobachtet werden. 

Es gibt zwei verschiedene Kategorien von Risikogebieten (seit 01.08.2021):

(1) Hochrisikogebiete

(2) Virusvariantengebiete

  • Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, haben grundsätzlich folgende Verpflichtungen:

    Meldepflicht:
    Sie müssen vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung (DEA) abgeben und die erhaltene Bestätigung mitführen: www.einreiseanmeldung.de

    Nachweis-/Übermittlungspflicht: Bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet muss ein negatives Testergebnis, ein Impf- oder Genesenennachweis vorliegen. Die Testung selbst darf nicht mehr als 48h zurückliegen (PCR-Test 72h). Bei einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet muss ein neg. Testnachweis vorgelegt werden. Ein Impf- oder Genesenennachweis ist nicht ausreichend.

     

    Quarantänepflicht: Einreisende sind grundsätzlich (unabhängig von den anderen Pflichten, wie z.B. der Testpflicht bei Einreise!) verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben. Sie dürfen keinen Kontakt zu Personen außerhalb ihres Hausstandes haben (Details hierzu s. a. §4 EinreiseVO). Bei Hochrisikogebieten beträgt die Quarantänedauer 10 Tage, bei Einreise aus Virusvariantengebieten 14 Tage.

    Mögliche vorzeitige Beendigung:

    Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet kann die Quarantäne ab dem ersten Tag durch Vorlage (Upload im Einreiseportal) eines Impf- oder Genesenennachweis oder frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem neg. Testergebnis beendet werden. Bei Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise.

    Bei der Einreise aus Virusvariantengebieten endet die Quarantänedauer von 14 Tagen nur dann vorzeitig, wenn

    - das RKI die hinreichende Wirksamkeit der Impfstoffe gegen die Variante offiziell bestätigt und die Betroffenen vollständig geimpft sind.

    - vor dem Ablauf der 14 Tage die Herabstufung des Virusvariantengebietes auf ein Hochrisikogebiet erfolgt. Dann gelten die Quarantäne-Regelungen und die vorzeitigen Beendigungsmöglichkeiten für Hochrisikogebiete (s. oben).

    Die Absonderung endet weiterhin sofern die Einstufung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet während der Absonderungszeit gänzlich erlischt.



Mögliche Ausnahmen von oben genannten Pflichten

Bitte beachten Sie: Die Ausnahmen von den oben genannten Pflichten gelten nur, wenn die Personen keine, für eine Corona-Infektion typischen, Krankheitszeichen aufweisen!

Ausführlichere Informationen zu den, für unsere Betriebe bzw. deren ausländische Arbeitnehmer relevanten Ausnahmen, finden Sie hier.

Eine Kurzübersicht zu den beruflichen/geschäftlichen Ausnahmen bei den Einreisebedingungen finden Sie hier.

Informationen zur Verdienstausfallentschädigung bei im Ausland positiv getesteten Mitarbeitern finden Sie bei unseren arbeitsrechtlichen Hinweisen in Bezug auf die Corona-Pandemie.



Einreise Tschechien

Für die Einreise nach Tschechien gilt ein Ampelsystem, das die Pflichten vor/nach der Einreise bestimmt.

Seit Montag 30.08.2021 wird Deutschland von Tschechien in die rote Kategorie eingestuft.

EU-Staatsbürger (und Drittstaatsangehörige mit einem dauerhaften Aufenthaltstitel in der EU), die aus Deutschland einreisen und die sich in den letzten 14 Tagen nur in Deutschland (und -12h in einem Land der orangen/roten Kategorie) aufgehalten haben, müssen folgende Regelungen beachten:

Grundsätzlich: Anmelde-, Test-, Quarantänepflicht:
  • Anmeldepflicht: vor der Einreise muss das Online-Einreise-Formular ausgefüllt werden und
  • Testpflicht: ein aktuelles negatives Testergebnis vorgelegt werden (PCR-Test vor der Einreise, nicht älter als 72 h)
  • Quarantänepflicht: mind. 5-tägige Quarantänepflicht direkt nach Einreise; Beendigung der Quarantäne mit zweitem PCR Test nach 5 Tagen.
Grundsätzliche Ausnahme von der Testpflicht:
  • Personen, die vollständig geimpft sind. Dies gilt 14 Tage nach der zweiten Impfung.
  • Personen, die nachweislich die COVID-19-Infektion durchgemacht haben (seit dem ersten positiven RT-PCR-Testergebnis sind mindestens 11 Tage und maximal 180 Tage vergangen, diese Personen haben auch die angeordnete Absonderung absolviert)
Ausnahmen von der Anmelde- und Testpflicht:
  • Grenzpendler, die mind. wöchentlich pendeln (mit Arbeitgeberbescheinigung)
  • Beförderer von Waren, Gütern und Personen (grenzüberschreitend)
  • Transit bis zu 12 Stunden über Tschechien (Straßentransit) Einreise bis zu 24 Stunden nach Tschechien (Einreise über den Landweg)
  • Aufenthalt bis zu 24 Stunden in Deutschland (Einreise über den Landweg)

Die ausführlichen Einreisebestimmungen finden Sie auch auf der Webseite des tschechischen Innenministeriums auf Tschechisch und Englisch.



Meldepflichten bei der Ausführung von Aufträgen in Tschechien

Unabhängig von der der Corona-Pandemie gelten Meldepflichten, wenn Sie als Handwerksbetrieb einen Auftrag im Ausland ausführen. Wir informieren Sie gerne über gewerberechtliche Bestimmungen (z. B. Dienstleistungsanzeige), Entsendemeldungen, notwendige Unterlagen vor Ort, und Weiteres.



Einreise Österreich aus Deutschland

Die Rechtsgrundlage zu den Einreisevorschriften, die in Österreich, vorerst bis 30.09.2021, gelten finden Sie hier.

Personen, die aus Deutschland oder einem anderen in der Anlage 1 genannten Staat oder Gebiet mit geringem epidemiologischen Risiko einreisen und glaubhaft machen, dass sie sich innerhalb der letzten zehn Tage ausschließlich in einem solchen aufgehalten haben, haben einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr mitzuführen. Liegt kein Nachweis vor, ist eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich, jedenfalls aber binnen 24 Stunden nach der Einreise, ein Test durchführen zu lassen. Aus diesen Staaten einreisend, gibt es aber keine grundsätzliche Registrierungs- oder Quarantänepflicht mehr.

Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr

Als Nachweise über eine geringe epidemiologische Gefahr („3-G-Regel“) gelten, u. a.

  • neg. Testergebnis ("getestet"):
    1.     neg. PCR- (max. 72 h) oder

    2.     Antigen-Testergebnis (max. 48 h) oder

    3.     ersatzweise Test binnen 24 h in Österreich

    4.     Ausnahme für Pendler: Testung nicht älter als sieben Tage

  • Impfzertifikat ("geimpft"):
    1. Zweitimpfung erhalten, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder

    2. ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen 

    3. Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.


  • Genesungszertifikat ("genesen"):
    Nachweise über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion oder Nachweise über neutralisierende Antikörper, die nicht älter als 90 Tage sind.


Ergänzungen zur Registrierungspflicht

Liegt bei Einreise aus Deutschland kein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr, wie oben beschrieben, vor, ist eine Registrierung vorzunehmen. Die Anmeldung erfolgt online (Pre-Travel-Clearance (PTC)).

Die Registrierung darf frühestens 72 Stunden vor Einreise erfolgen, Pendlerinnen/Pendler müssen sie spätestens alle 28 Tage erneuern. Die Sendebestätigung aus dem PTC-System ist bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen!

Grenzkontrollen finden statt. Mit Verzögerungen an der Grenze bei Einreise nach Österreich muss gerechnet werden.

Die unterschiedlichen Fallkonstellationen, die für unsere Betriebe relevant sind, haben wir nochmals für Sie in unserer Kurzübersicht zusammengefasst.

Weitere Informationen zu den Schutzmaßnahmen innerhalb Österreichs finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums.

Hinweis: Unabhängig von den Corona-spezifischen Vorgaben gibt es nach wie vor verschiedene Melde-und Registrierungspflichten, die bei der Abwicklung von Aufträgen in Österreich zu beachten sind. Relevante Infos dazu finden Sie in unserem Leitfaden "Lieferungen und Handwerksleistungen in Österreich".

Aktuelle und umfassende Informationen je Land bietet das Auswärtige Amt unter den Reise- und Sicherheitshinweisen.

Weitere Informationen zu einzelnen Ländern in Zusammenhang mit der Corona-Krise finden Sie auf der Seite des bayerischen Außenwirtschaftsportal.

Die Wirtschaftskammer Oberösterreich bietet auf ihrer Seite spezifische Länderinformationen zum Thema Corona an. Diese finden Sie hier am Seitenende.

Außerdem bietet die GTAI (Germany Trade and Invest) auf ihrer Homepage weltweite Informationen zum Thema Corona an.





 

Ansprechpartner

Katharina Wierer
Abteilungsleiterin

Tel. 0941 7965-217
Fax 0941 7965-281217
katharina.wierer--at--hwkno.de

Corinna Utz
Außenwirtschaftsberaterin Fachkräftezentrum Handwerk - grenzenlos erfolgreich

Tel. 0941 7965-113
Fax 0941 7965-281113
corinna.utz--at--hwkno.de







Hinweis: Die hier aufgeführten Informationen wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch können wir aufgrund der aktuellen Lage eine Vollständigkeit und permanente Aktualität nicht immer gewährleisten.